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Airbus Defence and Space erhält drei wichtige Aufträge für Systeme zur Verwaltung kryptographischer Schlüssel der Flugzeuge F-35B, MRTT Voyager und Hercules C-130J Großbritanniens

Airbus Defence and Space, ein wichtiger Anbieter im Markt für Cyber-Sicherheit in Europa, wurde vom britischen Verteidigungsministerium beauftragt, drei weitere Militärflugzeuge mit der weltweit führenden Kryptographie-Schlüsselverwaltungstechnologie auszustatten. Diese folgen den vorausgegangenen, ähnlich lautenden Aufträgen für die Flugzeuge Eurofighter Typhoon und Airbus A400M.

Die „Local Key Management System“-Technologie (LKMS) wird nun auchfür die F-35 Lightning II, Großbritanniens Kampflugzeugprogramm der fünften Generation, das Voyager-Programm, das die Luftbetankungsfähigkeit der britischen Luftwaffe (Royal Air Force – RAF) sicherstellt und die C-130J Hercules für die taktische Lufttransportfähigkeit (Tactical Air Transport – TacAT) der RAF bereitgestellt. Das britische Verteidigungsministerium hat bereits vier Flugzeuge der kurzstart- und senkrechtlandefähigen Variante F-35B erhalten, die für den Einsatz auf den Flugzeugträgern der Queen-Elizabeth-Klasse vorgesehen sind. Weitere vier F-35B sollen noch in diesem Jahr im Rahmen der Ausrüstung von britischer Marine und RAF mit diesem Flugzeug ausgeliefert werden. Derzeit betreibt die britische Luftwaffe 14 Voyager-Flugzeuge und 25 C-130J Hercules.

Das Kryptoexpertenteam am Airbus-Standort Newport in Südwales hat die LKMS-Technologie entwickelt, die kryptographische Schlüssel empfängt, übersetzt und zusammenführt, so dass sie vor jedem Einsatz mithilfe einer einzigen Befüllung in die End-Kryptografiesysteme (End Cryptographic Units – ECUs) der Flugzeuge geladen werden können. Dies ermöglicht eine schnellere Umschlagzeit und Reprogrammierung für neue Missionen und verbessert somit die gesamte Effizienz und Effektivität der Flugzeugeinsätze.

Aufgrund seiner Fähigkeit, vielfältige Kryptoschlüssel zu speichern und zu verteilen, bietet das LKMS höhere Flexibilität und ermöglicht längere „Out-of-Area“-Einsätze. Zudem garantiert das System höchsten Verschlüsselungsschutz, da es die Schädigung von Datensätzen verhindert, die die Sicherheit einer Mission gefährden könnte. Airbus Defence and Space wird die LKMS-Technologie im Rahmen der drei gesonderten Verträge konzipieren, die Systeme entwickeln, fertigen, zertifizieren und ausliefern. Airbus Defence and Space wird dabei auf Modifikationen desbei Typhoon und A400M bereits eingesetzten Systems aufbauen.

Wir freuen uns sehr, dass wir vom Verteidigungsministerium drei prestigeträchtige Aufträge zur Mitwirkung an wichtigen Flugzeugprogrammen Großbritanniens erhalten haben“, sagte Dr. Phil Jones, Head of Countries and Operations für CyberSecurity bei Airbus Defence and Space. „Wir bieten bereits Technologie zur Kryptoschlüsselverwaltung für A400M und Eurofighter Typhoon, und diese Vertragsabschlüsse bestätigen unsere führende Marktposition in diesem Bereich.“

Über Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space, eine Division des Airbus-Konzerns, ist das führende Verteidigungs- und Raumfahrtunternehmen in Europa und das zweitgrößte Raumfahrtunternehmen der Welt. Zu den Geschäftsaktivitäten zählen die Bereiche Raumfahrt, Militärflugzeuge und zugehörige Systeme und Dienstleistungen. Mit mehr als 38.000 Mitarbeitern erzielte die Division in 2015 einen Jahresumsatz von über 13 Mrd. €.

Das Business Cluster CyberSecurity von Airbus Defence and Space bietet Regierungs- und Verteidigungsorganisationen, kritischen nationalen Infrastrukturen und Unternehmen zuverlässige, hochleistungsfähige Sicherheitsprodukte und Dienstleistungen zur Entdeckung, Analyse und Bekämpfung von Cyber-Angriffen.

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