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Airbus Defence and Space unterzeichnet Partnerschaftsabkommen zur Cyber-Sicherheit im Bereich intelligenter Verkehrssysteme

Airbus Defence and Space hat mit IRT SystemX, dem technologischen Forschungsinstitut für Digitaltechnik künftiger Systeme, sowie mit acht Akteuren aus den Bereichen Schienenverkehr, Automobil- und Luftfahrtindustrie ein technologisches Partnerschaftsabkommen unterzeichnet, das die Cyber-Sicherheit intelligenter Verkehrssysteme gewährleisten soll. Die sogenannten „intelligenten“ Verkehrssysteme, die zunehmend sowohl autonom als auch vernetzt sind, bieten neue Dienste und versprechen den Nutzern eine höhere Sicherheit. Diese „Hypervernetzung“ birgt jedoch neue digitale Gefahren, wie etwa Eingriffe in die Bordsysteme, Datendiebstahl und Störung der Kommunikation, die den sicheren Fahrzeugbetrieb und die Privatsphäre der Nutzer beeinträchtigen können.

Airbus Defence and Space wird mit IRT SystemX und den Unternehmen der drei Anwendungsgebiete kooperieren und gemeinsam hoch innovative Cyber-Sicherheitslösungen (z. B. sichere Architekturen, Systeme zur Erkennung von Diskrepanzen und Eingriffen) einsetzen. Diese werden in die intelligenten Verkehrssysteme integriert und schützen somit die Bordelektronik der autonomen Fahrzeuge vor Cyber-Bedrohungen.

Das Ausmaß der Angriffe auf künftige intelligente Verkehrssysteme, wie zum Beispiel das Auto, das immer stärker vernetzt sein wird, erhöht sich zusehends durch die Hypervernetzung der integrierten Elektronikkomponenten wie etwa Diagnosestecker, Internetprotokolle, Entertainmentsysteme, elektronische Steuereinheiten für vitale Funktionen, Fernwarnsysteme, verbundene Überwachungssysteme und schlecht geschützte Schlüssel“, erklärte Paul Labrogère, Head of Autonomous Transportation Programme von IRT SystemX.

Die Anwender nutzen die Vorteilen der Fahrzeugvernetzung und ‑infrastruktur. Das Thema Sicherheitskonvergenz ist daher von besonderer Bedeutung und sollte auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette sichergestellt werden“, sagte François Lavaste, Head of CyberSecurity bei Airbus Defence and Space. „Auch die Verkehrsindustrie wird von diesen Innovationen profitieren, sei es zur Optimierung der Produktionskette, für das Management der Fahrzeugflotte oder zur Durchführung von vorausschauenden Instandhaltungsmaßnahmen.“

Das Vierjahres-Abkommen basiert auf drei Forschungs- und Entwicklungsbereichen. Der erste Bereich mit der Bezeichnung „Security by Design“ betrifft das Remote-Upgrade der Fähigkeiten sämtlicher verbundener Systeme und wird ab der Entwurfsebene der Bord-Elektronikarchitekturen umgesetzt. Der zweite Bereich betrifft die „Echtzeitsicherheit“ des Systembetriebsmanagements und umfasst Zugangskontrolle, Sicherheitsüberwachung und Through-Life Security Support. Der letzte Bereich betrifft regulatorische und menschliche Faktoren, einschließlich Ergonomie und Zertifizierungsmethoden.

 

Über Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space, eine Division des Airbus-Konzerns, ist das führende Verteidigungs- und Raumfahrtunternehmen in Europa und das zweitgrößte Raumfahrtunternehmen der Welt. Zu den Geschäftsaktivitäten zählen die Bereiche Raumfahrt, Militärflugzeuge und zugehörige Systeme und Dienstleistungen. Mit mehr als 38.000 Mitarbeitern erzielte die Division in 2015 einen Jahresumsatz von über 13 Mrd. €.

Der Bereich CyberSecurity von Airbus Defence and Space bietet Unternehmen, kritischen nationalen Infrastrukturen sowie Regierungs- und Verteidigungsorganisationen zuverlässige und leistungsstarke Sicherheitsdienste und -produkte zur Erkennung, Analyse und Abwehr ausgeklügelter Cyber-Angriffe.

https://airbus-cyber-security.com/

 

Über IRT SystemX

Das im Innovationscluster Paris-Saclay angesiedelte Unternehmen IRT SystemX hat zum Ziel, die digitale Transformation beschleunigen. Mit Fokus auf den digitalen Engineering-Systemen der Zukunft befassen sich die Forschungsprojekte des Unternehmens mit den wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen in Branchen wie Transportwesen und Mobilität, Energie, digitale Sicherheit und Kommunikation. Sie geben Antworten auf die Herausforderungen, mit denen die Industrie bei der Auslegung, Modellierung, Simulation und Erprobung von künftigen Produkten und Dienstleistungen konfrontiert ist, bei denen in zunehmenden Maße digitale Technologien zum Einsatz kommen.

Aufgrund der Technologieentwicklung und der Notwendigkeit, dieser Rechnung zu tragen, muss das neue Digitalisierungsparadigma einen systembezogenen oder sogar einen System-of-Systems-bezogenen Ansatz berücksichtigen. Die IRT-Roadmap für 2016 bis 2020 basiert auf vier Programmen: Systemtechnik, autonomer Verkehr, „Smart Territories“ und digitale Infrastruktur. Derzeit laufen bei SystemX 21 Projekte mit 65 Industrieunternehmen, 14 akademischen Partnern und 250 Beschäftigten, von denen 80 firmeninterne Mitarbeiter sind.

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